<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951</id><updated>2011-11-27T15:42:36.186-08:00</updated><category term='Erinnerungskultur'/><category term='Hannes Bistro'/><category term='Spörl'/><category term='Alter Fritz'/><category term='Napoleon'/><category term='Roman'/><category term='Fouche'/><category term='Gert Legal'/><category term='Akte Doyle'/><category term='Gallinat'/><category term='Schloss Dahlen'/><category term='Greifenverlag'/><category term='Lesung'/><category term='Stipendium'/><category term='Schriftsteller'/><category term='Elgers'/><category term='Claus Legal'/><category term='Friedrich II.'/><category term='Dialekt'/><title type='text'>Greifenverlag</title><subtitle type='html'>Hier finden Sie den aktuellen Literaturblog des Greifenverlages zu Rudolstadt &amp;amp; Berlin.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-6757776168874629848</id><published>2010-08-16T07:39:00.000-07:00</published><updated>2010-08-16T07:43:40.870-07:00</updated><title type='text'>"Ich bleibe hier oder in Torgau bis zum dreizehnten"</title><content type='html'>&lt;span class="voiceread"&gt;&lt;strong&gt;Nordsachsen&lt;/strong&gt; (Torgauer Zeitung vom 16.August 2010). „Ich bleibe hier oder in Torgau bis zum dreizehnten. Meine Reise nach Schlesien wird vierzehn bis siebzehn Tage dauern, sodass ich erst am 31. März oder zweiten April in Berlin sein kann. Am ersten April mag ich nicht ankommen, dann würden Witze über mich gemacht und gesagt werden, ich hätte mich in den April schicken lassen.“ Diese Zeilen schrieb der Preussenkönig Friedrich II. am 1. März 1763 während seines Aufenthaltes im Schloss Dahlen an den Marquis d`Argens. Und fünf Tage später ebenso von hier an die Gräfin Camas hinsichtlich eines bevorstehenden Wiedersehens: „Was mich betrifft, so werden Sie mich gealtert und fast schwatzhaft finden; ich bin grau wie meine Esel, verliere alle Tage einen Zahn und bin halb lahm vor Gicht; aber Ihre Nachsicht wird die Schwächen des Alters ertragen und wir werden von der alten Zeit reden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedensvertrag unterzeichnet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute, wo die Vorbereitungen auf das 250-jährige Gedenken an die Schlacht bei Torgau vom 3. November 1760  auf Hochtouren laufen, scheint ein wenn auch „nur“ 23 Tage währendes Kapitel regionaler Geschichte von überregionaler historischer Bedeutung eher in den Hintergrund zu treten – nämlich dass Friedrich II. (Friedrich der Große, auch „Alter Fritz“) vom 19. Februar 1763 an eben 23 Tage lang sozusagen aus der Ferne sein Königreich regierte. Friedrichs Aufenthalt auf Schloss Dahlen war damals auf die Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen den Kriegsmächten Österrreich, Sachsen und Preussen auf  Schloss Hubertusburg zu Wermsdorf zurückzuführen, welche dort am 15. Februar 1763 erfolgte. Friedrich unterschrieb den Friedensvertrag am 21. Februar auf Schloss Dahlen.&lt;br /&gt;Im Dahlener Heimatmuseum, welches übrigens in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, ist ein Ausstellungsraum der besonderen Geschichte des hiesigen Schlosses gewidmet. Geleitet wird das Museum seit 2002 von Hartmut Finger. In diesem Jahr wurde die Inventarisierung des Museumsgutes vorgenommen und bis jetzt fast vollständig abgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zusammenhang mit dem Frieden zu Hubertusburg, der gleichsam das Ende des Siebenjährigen Krieges bedeutete, kann die Historie des Schlosses zu Dahlen nicht länger losgelöst aus der Reihe jener Ereignisse  betrachtet werden, derer -beginnend mit dem 250. Jahrestag der Schlacht bei Torgau auf den Süptitzer Höhen- ab dem 3. November 2010 in den Folgejahren gedacht werden soll: Der 250. Jahrestag der Plünderung der Hubertusburg am 18. Februar 2011, die 300. Wiederkehr des Geburtstages Friedrichs II. am 24. Februar 2012 und dem 250. Jahrestag der Unterzeichnung des Hubertusburger Friedens am 15. Februar 2013.&lt;br /&gt;Für die in Liegnitz geborenen Autoren Claus und Gert Legal löste die Tatsache, dass Friedrichs 23-Tage-Aufenthalt auf Schloss Dahlen mehr und mehr in der Geschichtsschreibung in Vergessenheit zu geraten drohte, die Idee für ein Buch-Projekt aus.  „In „Der Friede zu Hubertusburg – Friedrich II., Preußens König, Sachsens Feind, Regent auf Schloss Dahlen“ wird so mancher Leser mit Erstaunen feststellen, dass nicht allein die „Großen“, deren Namen und Rangstellung in den einschlägigen Geschichtswerken wie selbstverständlich aufgeführt sind, am Rad der Historie drehten. „Dass es dessen ungeachtet einer Mitwirkung der sogenannten kleinen Leute bedurfte, wenn deren Beteiligung auch zumeist schicksalsergeben auf Repression und Untertanengeist beruhte. Worüber selbstherrlich eine aristokratische Obrigkeit bestimmte, die sich für alle Zeit zur Regentschaft von ,Gottes Gnaden‘ legitimiert sah“, schreibt Claus Legal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zahlreiche Beispiele&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch wird der entbehrungsreiche Lebensalltag unter Kriegsbedingungen dem Leser anschaulich nahegebracht an Beispielen aus Leipzig oder an Begebenheiten, welche dem „Gemayne Buch“ (Gemeindebuch) des Dorfes Schmannewitz entnommen sind. Claus Legal: „Das macht insofern Sinn, als sowohl Dahlen wie Schmannewitz unter der Lebens- und Gerichtshoheit der Grafen von Bünau standen, den Besitzern des Dahlener Schlosses. Da ein Großteil der Betroffenen in besagtem Gemeindebuch mit Namen aufgeführt ist, verleiht es ihren Handlungsweisen ein hohes Maß an Authentizität. Und eindrucksvoll vermitteln alle Beispiele: Der Krieg spiegelt sich im Mikrokosmos der Bevölkerung in Stadt und Land.“&lt;br /&gt;Gert und Claus Legals Buch „Der Friede zu Hubertusburg“ erscheint im Herbst dieses Jahres – rechtzeitig vor dem Gedenken an die Schlacht bei Torgau vor 250 Jahren.&lt;/span&gt;&lt;span class="voiceread"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="voiceread"&gt; &lt;div class="nonprint"&gt;&lt;br /&gt;Ger Tiedke, Torgauer Zeitung&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-6757776168874629848?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/6757776168874629848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/ich-bleibe-hier-oder-in-torgau-bis-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/6757776168874629848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/6757776168874629848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/ich-bleibe-hier-oder-in-torgau-bis-zum.html' title='&quot;Ich bleibe hier oder in Torgau bis zum dreizehnten&quot;'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-1261556272369241309</id><published>2010-08-16T02:07:00.000-07:00</published><updated>2010-08-16T09:15:25.815-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schloss Dahlen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friedrich II.'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alter Fritz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Claus Legal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gert Legal'/><title type='text'>Die letzten Geheimnisse des Alten Fritz</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGkAVKSNzrI/AAAAAAAAAA0/AT4Yne-OGEw/s1600/9783869393711_Cover.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 120px; FLOAT: left; HEIGHT: 169px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505932382975151794" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGkAVKSNzrI/AAAAAAAAAA0/AT4Yne-OGEw/s320/9783869393711_Cover.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Über 250 Besucher kamen am Samstag zur Präsentation des Titels „Friedrich II. – Preußens König – Sachsens Feind – Regent auf Schloss Dahlen“. Im Saal des Schlosses Dahlen gaben die Autoren, der ehemalige ZDF-Journalist Claus Legal und dessen Bruder Gert einen Einblick in ihr Manuskript und beantworteten die Fragen der Besucher. Im Anschluss signierten die Autoren das druckfrisch angelieferte Buch.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als „erster Diener des Staates“ ging Friedrich II., unter dem Pseudonym „Alter Fritz“ bekannt, in die Geschichte des aufgeklärten Absolutismus ein. Modernes Denken und Innovationsgeist prägen das Bild über den preußischen König, der 2012 seinen 300. Geburtstag feiern lassen kann.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljDCUkotI/AAAAAAAAAA8/WcdTYIZDPAw/s1600/ClausLegal1.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 185px; FLOAT: right; HEIGHT: 286px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506040923251057362" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljDCUkotI/AAAAAAAAAA8/WcdTYIZDPAw/s320/ClausLegal1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund dieses Ereignisses und der Tatsache, dass der Aufenthalt Friedrichs II. auf Schloss Dahlen ein „Mauerblümchen-Dasein“ hegt, gingen die Brüder Claus und Gert Legal dieses Buchprojekt an. Nach drei Jahren intensiver Recherche in Kirchenbüchern, Geburtsurkunden, historischen Dokumenten und Staatsarchiven veröffentlichten sie schließlich ihre Erkenntnisse und lieferten damit einen umfangreichen Einblick in die Welt des 18. Jahrhunderts. Nun erscheint das Buch „Friedrich II. – Preußens König – Sachsens Feind – Regent auf Schloss Dahlen“ im Greifenverlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Ruine des sächsischen Landsitzes Dahlen verbargen sich einige, von den Brüdern Legal nun aufgedeckte Geheimnisse. Obwohl bekannt war, dass der Alte Fritz es 23 Tage lang zu seiner kurzfristigen Residenz erklärte, waren markante Details des Innenhofes und der Gebäudearchitektur noch nicht veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljVT63hTI/AAAAAAAAABE/A_bgo25lq5w/s1600/GerdLLegal1.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 272px; FLOAT: left; HEIGHT: 172px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506041237212726578" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljVT63hTI/AAAAAAAAABE/A_bgo25lq5w/s320/GerdLLegal1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weitaus größere Bedeutung kann man jedoch der Entdeckung der beiden Autoren zumessen, die sie mit Hilfe eines Dokumentes aus dem Staatsarchiv Dresden erlangt haben. Dabei handelt es sich um die Plünderung des Jagdschlosses Hubertusburg, das im Jahre 1761 auf Befehl Friedrich II. ausgeraubt wurde. Die bis dahin als zutreffend erachteten Berichte über das Ereignis erwiesen sich nach Fund dieser Quelle als unzureichend und teilweise als schlichtweg nicht korrekt. Ein sehr faktenreicher Augenzeugenbericht des ehemaligen Schlossverwalters George Samuel Götze liegt den neuen Erkenntnissen zugrunde. In diesem beschreibt er die erschreckenden Zustände im Kriegsalltag verbunden mit all den vielfachen Entbehrungen, die die Bevölkerung stark belasteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf Schloss Dahlen ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass dies letztendlich der Ort war, an dem Friedrich 1763 seine Unterschrift zur Gewährleistung des Friedens gegenüber Hubertusburg setzte. Etwa zeitgleich vollzogen diesen bedeutsamen Staatsakt seine damaligen Feinde Maria Theresia von Österreich und Friedrich August II. von Polen. In diesem Moment der Vertragsunterzeichnung kam es zwischen den drei Residenzen Wien, Warschau und Dahlen zu einer Begegnung auf Augenhöhe, weshalb Dahlen bis heute als eine historisch wertvolle Stätte angesehen wird.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljpHiyyKI/AAAAAAAAABM/M8C7Qll3hVA/s1600/FriedrichDerGro%C3%9Fe.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 289px; FLOAT: right; HEIGHT: 184px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506041577487911074" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGljpHiyyKI/AAAAAAAAABM/M8C7Qll3hVA/s320/FriedrichDerGro%C3%9Fe.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit Hilfe von zahlreichen Dokumenten, dem „Gemayne Buch“ (Gemeindebuch) des drei Kilometer von Dahlen entfernten Dorfes Schmannewitz und illustrierten Beispielen aus der Messemetropole Leipzig gelang es den Brüdern Legal ein beeindruckendes Spiegelbild der Lebensbedingungen der Menschen im Kriegsalltag zu schaffen. Somit ist dieses Buch in der Lage, spannenden und interessanten Lesestoff für einen weit umfassenden Personenkreis zu liefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Claus und Gert Legal&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Friedrich II. – Preußens König – Sachsens Feind – Regent auf Schloss Dahlen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Hardcover, ca. 300 Seiten&lt;br /&gt;ISBN 978-386939-371-1&lt;br /&gt;24,90 EUR&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-1261556272369241309?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/1261556272369241309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/die-letzten-geheimnisse-des-alten-fritz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1261556272369241309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1261556272369241309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/die-letzten-geheimnisse-des-alten-fritz.html' title='Die letzten Geheimnisse des Alten Fritz'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/TGkAVKSNzrI/AAAAAAAAAA0/AT4Yne-OGEw/s72-c/9783869393711_Cover.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-6486890811739084633</id><published>2010-08-13T07:46:00.000-07:00</published><updated>2010-08-16T07:47:43.925-07:00</updated><title type='text'>Autoren rücken Schloss in Fokus</title><content type='html'>&lt;i class="text-blau"&gt;Jana Brechlin&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="nonprint"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="voiceread"&gt;&lt;strong&gt;Dahlen&lt;/strong&gt; (Torgauer Zeitung). Eine bessere Werbung für das Dahlener Schloss hätte sich Karl Berger kaum wünschen können. In seinem zweiten Jahr kann der Schlossverein schon einiges vorweisen: Viele Sicherungsarbeiten sind erledigt, Führungen stark nachgefragt, und jetzt wird das Haus in einem neuen Buch in den Mittelpunkt gerückt. Darin beschreiben Claus und Gert Legal die Residenz des Preußenkönigs Friedrich auf Schloss Dahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Vorstellung ihres Werkes haben die Brüder die Heidestadt gewählt. Dort, in einem Saal der Schlossruine, werden sie aus ihrem eben erst erschienenen Buch lesen und Fragen dazu beantworten. „Der Friede zu Hubertusburg“ beschäftigt sich mit den Umständen des historisch bedeutsamen Friedensschlusses, zu dem der Alte Fritz in Dahlen weilte.&lt;br /&gt;Über drei Jahre lang recherchierten die Brüder zum Thema. Beide verschlug es für die Nachforschungen zurück in ihre alte Heimat: Von 1952 bis 1954 lebten die gebürtigen Liegnitzer in Grimma, ehe sie später nach Thüringen kamen. 1959 floh Claus Legal in den Westen, studierte, lebte zeitweise in den USA und arbeitete bis zur Pensionierung als Redakteur beim ZDF. Sein Bruder Gert Legal studierte Medizin in Leipzig und Erfurt und folgte ihm 1972 in die Bundesrepublik. Er arbeitete bis zum Ruhestand als Arzt in München in der eigenen Praxis. Beide Brüder haben bereits Bücher herausgebracht und sich für die Recherchen um den Friedensschluss nach dem Siebenjährigen Krieg zusammengetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin 23 Tage hatte sich der Preußenkönig 1763 in Dahlen einquartiert – in zwei kleineren Räumen des Schlosses. Wenn der Vorsitzende des Schloss- und Parkvereins Karl Berger heute durch die Räume geht, kann er nachvollziehen, wo der Alte Fritz residierte und seine Blicke durch die Fenster schweifen ließ. „Das können unsere Besucher ebenfalls tun“, lädt Berger ein. Denn im zweiten Vereinsjahr haben Berger und seine Mitstreiter sämtliche Räume begehbar gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="nonprint"&gt;&lt;span class="voiceread"&gt;Schlossneulinge und seltene Gäste können zuweilen das Gefühl haben, sich im einstigen Herrenhaus zu verlaufen – Karl Berger kann das nicht passieren. Sicher hantiert er mit dem Schlüsselbund, nimmt Schleichwege durch Wirtschaftsräume und Hintertreppen ins nächste Geschoss. Im Kellergewölbe ist in einem Raum der Geist des Preußenkönigs eingesperrt – ein Gruselgag, der besonders bei den Dämmerführungen für Schülergruppen für Begeisterung sorgt. Die „große Tonne“ wurde schon mehrfach als Veranstaltungsraum genutzt, ein paar Schritt weiter weisen Lichter den Weg zu einer Schatztruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Fünf Ein-Euro-Jobber unterstützen den Verein, außerdem gibt es Sponsoren, die Arbeitsleistung, Material oder Geld zur Verfügung stellen. Öfter sogar von ganz allein. „Dieser Zuspruch motiviert uns sehr“, versichert Berger. Manchmal staunt er selbst, wie viel bereits passiert ist: In besenreinen Räumen werden alte aufgearbeitete Fenster und Türen eingesetzt, es gibt eine kleine Bühne und ausreichend Sitzgelegenheiten. „Wenn mir jemand bei der Vereinsgründung gesagt hätte, dass wir im August 2010 schon so weit sind, hätte ich den für verrückt erklärt“, gesteht der Dahlener. Doch manche Visionen werden noch sehr lange Wünsche bleiben. Berger weist auf das früher so prächtige Treppenhaus, das seit dem Brand 1973 und dem anschließenden Abbruchversuch zerstört ist. „Das aufzubauen, packen wir nicht. Das müssen die machen, die nach uns kommen“, meint er, „wenn Geld da ist“.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="nonprint"&gt;&lt;span class="voiceread"&gt;Ein bisschen könnte bereits die Buchpräsentation am Sonnabend in die Kasse spülen. So wird es dann Dahlener Schlosswein zu kaufen geben. „Dafür liefert uns ein Winzer aus der Pfalz Rot- und Weißwein. Ein Teil des Erlöses soll dem Verein zugutekommen“, kündigt Berger an. Außerdem hofft er auf weitere Aufmerksamkeit für das Schloss, wenn es selbst jetzt im Buch der Legal-Brüder eine Rolle spielt. „Das kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben die Räume so weit hergerichtet, dass man hier etwas veranstalten und zeigen kann – wir sind bereit“, versichert Karl Berger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Stadt Dahlen sowie der Schloss- und Parkverein laden am Sonnabend zu einem kulturhistorischen Schlossnachmittag ein. Motto der Veranstaltung ist „Aufgedeckt: Die letzten Geheimnisse des Alten Fritz“. Ab 16 Uhr stellen die Autoren Claus und Gert Legal ihr Buch „Der Friede zu Hubertusburg“ vor. Ab 17 Uhr spielt der Musikverein Lampertswalde auf dem Schlosshof.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-6486890811739084633?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/6486890811739084633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/autoren-rucken-schloss-in-fokus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/6486890811739084633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/6486890811739084633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/08/autoren-rucken-schloss-in-fokus.html' title='Autoren rücken Schloss in Fokus'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-1025091231012794000</id><published>2010-05-06T01:30:00.000-07:00</published><updated>2010-05-13T01:37:28.732-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Akte Doyle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spörl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Greifenverlag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erinnerungskultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stipendium'/><title type='text'>Hermann-Kesten-Stipendium für Geraer Autorin Ulla Spörl</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S-u5i10ZDTI/AAAAAAAAAAs/KTdVntn173k/s1600/Ulla+Sp%C3%B6rl.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 213px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470670180585114930" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S-u5i10ZDTI/AAAAAAAAAAs/KTdVntn173k/s320/Ulla+Sp%C3%B6rl.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;strong&gt;Die Geraer Autorin Ulla Spörl (unser Foto) erhält für die Zeit vom 9. bis 23. Mai das Herrmann-Kesten-Stipendium für Autoren und Journalisten der Stadt Nürnberg.&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Gemeinsam mit weiteren Autoren und Journalisten aus den 17 Partnerstädten Nürnbergs nimmt sie an einem umfangreichen Begleitprogramm teil. Ulla Spörl hatte sich mit ihrem Essay zum Thema „Erinnerungskultur“ für das Stipendium beworben und wurde durch die Stadt Gera unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Gäste werden durch Nürnbergs Oberbürgermeister empfangen. Es sind u.a. Besuche bei der „Nürnberger Zeitung“, in der Streicher-Bibliothek, im Germanischen Nationalmuseum und in der Spezialausstellung „Das Gleis“ im Nürnberger Dokumentationszentrum vorgesehen. Auf dem Programm stehen auch Gesprächsrunden mit Journalisten, Autoren, Politikern und interessierten Bürgern. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ulla Spörl wurde 1955 in Schleiz geboren. Ihr zweiter Roman „Akte Doyle“ ist gerade in zwei Bänden im Greifenverlag zu Rudolstadt erschienen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Quelle: Gera TV&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-1025091231012794000?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/1025091231012794000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/05/hermann-kesten-stipendium-fur-geraer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1025091231012794000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1025091231012794000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/05/hermann-kesten-stipendium-fur-geraer.html' title='Hermann-Kesten-Stipendium für Geraer Autorin Ulla Spörl'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S-u5i10ZDTI/AAAAAAAAAAs/KTdVntn173k/s72-c/Ulla+Sp%C3%B6rl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-7737645945198134013</id><published>2010-05-06T01:28:00.000-07:00</published><updated>2010-05-13T01:42:14.679-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Elgers'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Greifenverlag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fouche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Napoleon'/><title type='text'>Ein Leseland für jeden aus der Familie</title><content type='html'>&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sonneberger Stadtbibliothek verleiht nicht nur Bücher, sondern organisiert auch die verschiedensten Veranstaltungen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Kinder- und Jugendliteratur, Krimis, Biografien, Historisches, Reiseberichte, Fachliteratur, Science Fiction, Unterhaltsames. Alle Genres sind vertreten. Lesefreunden, die sich bei einem Besuch in der Einrichtung im Rathaus auf Grund des umfangreichen Angebotes nicht so richtig für etwas Bestimmtes entscheiden können, stehen die insgesamt vier Mitarbeiterinnen um Leiterin Barbara Wronka mit kompetenter Beratung und manchem "Geheimtipp" helfend zur Seite.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Versorgung von Leseratten jeden Alters mit entsprechender Literatur ist das eine. Daneben bringt die Crew der Stadtbibliothek regelmäßig Leben in die Räumlichkeiten am Rathausplatz. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Mit unterhaltsamen Aktionen werden Buchfreunde oder solche, die es werden wollen, in unterschiedlichste Literaturbereiche eingeführt. Autoren und Mitarbeiter von Verlagen sind gern gesehene Gäste, wenn zu Lesungen eingeladen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Jüngstes Beispiel - aus Anlass des 3. Thüringer Tages der Literatur veranstaltete der Rudolstädter Greifen-Verlag eine Lesereise durch Thüringen. Im Mittelpunkt der Tour, die am 27. März auch in Sonneberg Station machte, stand die Vorstellung des Postum-Romans von Paul Elgers "Im Schatten Napoleons".&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Paul Elgers, langjähriger Cheflektor des Rudolstädter Greifenverlages, war ein Bestseller-Autor und bekannt für seine spannenden Kriminalerzählungen und historischen Romane. Elgers starb 1995 kurz nach seinem 80. Geburtstag. Seine zahlreichen Titel werden noch immer leidenschaftlich gelesen. Kurz vor seinem Tod hatte der bekannte Autor die Arbeiten zu seinem Roman "Im Schatten Napoleons" fertig gestellt. Eine Veröffentlichung kam wegen der unklaren Zukunft des Rudolstädter Verlagshauses aber zunächst nicht in Betracht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In den Wirren der Nachwendezeit verblieb das spannende Manuskript um den berühmt-berüchtigten Herzog von Otranto, Joseph Fouché, zunächst im Schubkasten der Erben des Schriftstellers. Erst als der Rudolstädter Greifenverlag über eine Neuauflage der Werke von Paul Elgers mit den Erben wieder ins Gespräch kam, stellte sich heraus, dass sich das Romanmanuskript in deren Besitz befindet. Beide Seiten einigten sich darauf, das Werk als besonderes Highlight zur Leipziger Buchmesse präsentieren zu wollen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Zur Lesung des bisher unveröffentlichten Romans fand sich Ende März ein Dutzend Interessierte in der Stadtbibliothek ein. Der Verlagsleiter Holger H. Elias höchstpersönlich präsentierte den Anwesenden einen detaillierten Einblick in den Roman "Im Schatten Napoleons". In diesem zeichnete Paul Elgers die - oftmals unterschätzte - Rolle des Intriganten und berühmt-berüchtigten Mitrailleur de Lyon (Schlächters von Lyon), Joseph Fouché, dem Herzog von Otranto, nach. Der 80jährige Autor zog darin noch einmal alle Register seines Könnens und recherchierte dafür sogar in französischen Archiven. Dort fand Elgers die Materialien für den authentischen Stoff, den er mit journalistischen Mitteln bearbeitete. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Herausgekommen ist ein fesselnder Roman mit erlebbaren Dialogen. "Fouché darf zweifelsohne als Begründer der modernen Spionage bezeichnet werden. Selbst unsere Geheimdienste heute leben noch von dem, was Fouché durch alle Schichten der Gesellschaft aufgebaut hat", schloss Holger H. Elias seine Ausführungen zum letzten und äußerst spannenden Werk von Paul Elgers&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-: DEfont-family:georgia;" &gt;Quelle: Freies Wort&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-7737645945198134013?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/7737645945198134013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/05/ein-leseland-fur-jeden-aus-der-familie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/7737645945198134013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/7737645945198134013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/05/ein-leseland-fur-jeden-aus-der-familie.html' title='Ein Leseland für jeden aus der Familie'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-8501355283132183894</id><published>2010-04-24T01:55:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:01:41.669-07:00</updated><title type='text'>Klaus Auerwald: ...sonst kommst du nach Schwedt!</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9Kykmvcs5I/AAAAAAAAAAc/9hVFp9069_g/s1600/Auerswald2.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 234px; FLOAT: left; HEIGHT: 160px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463625639898428306" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9Kykmvcs5I/AAAAAAAAAAc/9hVFp9069_g/s320/Auerswald2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;»Nach Stunden kamen wir an. Die Sonne schien und blendete mich, als ich aus der Zelle ins Freie fiel. Ich wurde aufgehoben und begann, meinen Körper allmählich an den aufrechten Gang zu gewöhnen, während das grüne Personal die Formalitäten mit dem blauen Haftpersonal regelte. Die Ware Mensch wurde übergeben, ohne äußerliche Beschädigungen. Meine innerlichen Schmerzen waren Privatangelegenheit, sie wurden nicht registriert. Mir tat jetzt auch noch viel mehr weh, als nur der Unterleib. Mein ganzer Körper war nur noch ein einziger Schmerz. Nur gebeugt und mühselig konnte ich noch laufen, eben bis in das Zimmer meiner neuen Gefährten. Von der Umgebung bekam ich wenig mit. Drei Baracken, ringsherum Stacheldraht, Wachtürme, Hunde...«&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klaus Auerswald (unser Foto) war im berüchtigten Armeeknast in Schwedt inhaftiert. Der ehemalige Soldat wurde 1968 wegen angeblich »mehrfach begangener staatsfeindlicher Hetze« zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Seine staatsfeindliche Hetze hatte darin bestanden, dass er sich kritisch mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in der damaligen CSSR auseinandersetzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Militärgefängnis Schwedt war das einzige Militärgefängnis der Deutschen Demokratischen Republik und befand sich in der nordostbrandenburgischen Stadt Schwedt an der Oder. Es wurde zur Inhaftierung von Angehörigen der Nationalen Volksarmee genutzt. Die Gründe für die Inhaftierungen teilen sich zur Hälfte in normale Straftaten wie Körperverletzung oder Diebstahl sowie in Militärstraftaten wie Befehlsverweigerung, Fahnenflucht oder Alkohol im Dienst. Am 26. April 1990 wurde der letzte Militärstrafgefangene entlassen und am 31. Mai 1990 wurde die Einrichtung geschlossen. Die Gefangenenbaracken wurden in den 1990er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Buch »…sonst kommst du nach SCHWEDT!« skizziert Klaus Auerswald – der gebürtige Dresdner lebt heute in Leipzig – seine Erlebnisse, die er als inhaftierter Militärangehöriger sammeln musste. Seinem Bericht liegen die einschlägigen Akten zugrunde, die Auerswald nach der politischen Wende einsehen durfte. Herausgekommen ist ein dokumentarisches Zeugnis, das einen tiefen und zugleich erschütternden Einblick in die DDR-Militärstrafpraxis gewährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Durch die Abschaffung des Unrechtssystems DDR mit samt der Stasi kam ich in den freudigen und zuckersüßen Genuss der Rehabilitierung und zum ersten Mal konnte ich nun auch meine Anklageschrift und mein Urteil außerhalb der Gefängnismauern in den Händen halten und damit das Unrecht und die Willkür in der DDR belegen«, schreibt Auerswald am Ende seines Buches. »Dies bereitete mir eine große Genugtuung. Mit Freuden zeigte ich nun den SED-Bekannten in meiner Umgebung die bundesdeutsche Gerichtsverfügung, die bestätigte, dass ich, auch im Sinne des DDR-Rechtes, zu Unrecht verurteilt worden war.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ACHTUNG! Die Auslieferung beginnt am 3.Mai 2010!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klaus Auerswald: …sonst kommst du nach Schwedt! – Bericht eines Militärstrafgefangenen&lt;br /&gt;Greifenverlag zu Rudolstadt &amp;amp; Berlin&lt;br /&gt;ISBN 978-3-86939-521-0&lt;br /&gt;ca. 180 Seiten (geb. Ausgabe)&lt;br /&gt;12,90 EUR&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-8501355283132183894?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/8501355283132183894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/04/klaus-auerwald-sonst-kommst-du-nach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/8501355283132183894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/8501355283132183894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/04/klaus-auerwald-sonst-kommst-du-nach.html' title='Klaus Auerwald: ...sonst kommst du nach Schwedt!'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9Kykmvcs5I/AAAAAAAAAAc/9hVFp9069_g/s72-c/Auerswald2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-1079847347546061109</id><published>2010-04-12T02:07:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:13:22.095-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dialekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schriftsteller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gallinat'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hannes Bistro'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roman'/><title type='text'>Anne Gallinat präsentierte ihr neues Buch</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9K128y5bvI/AAAAAAAAAAk/t9ueFitMrNo/s1600/GALLINAT_Presse.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 142px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463629253591002866" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9K128y5bvI/AAAAAAAAAAk/t9ueFitMrNo/s200/GALLINAT_Presse.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Hannes Bistro" heißt das neue Buch von Anne Gallinat - erschienen im Greifenverlag -, das sie jetzt in Rudolstadt vorstellte. Es erzählt die Lebens-Geschichten dreier Bistro-Stammgäste, allesamt vom Leben gebeutelt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hannes Bistro spielen sich interessante Geschichten ab. Noch aufregender sind mitunter aber die Lebens-Geschichten derer, die als Stammgäste in seinem Lokal verkehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anne Gallinat stellte am Freitag im Zunftkeller des Handwerkerhofs in Rudolstadt jene Geschichten vor, die sich in und um Hannes Bistro so der Titel ihres aktuellen Buches aus dem Greifenverlag begeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hannes hat sich in einem ehemaligen HO-Fleischerladen eingerichtet. Neu sind lediglich zwei Stehtische und ein Tresen, erklärte Gallinat. Bei ihm fühlen sich Absteiger und Versager wohl, erzählte die Vorsitzende des Thüringer Schriftstellerverbandes. Das Leben dreier dieser Stammgäste beleuchtet sie im Buch besonders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oftmals führten die Mitleid erregenden, aber liebevoll erzählten Erlebnisse und Ansichten des Docters unter den Zuhörern zu einem Schmunzeln. Alle nennen den von der Stasi bespitzelten Alkoholiker im Buch nur Docter, weil er einstmals ein Chirurg war, der Arbeit und Frau verlor. Nur eine ist ihm treu geblieben: sei Ulrikche. Sie ist eine feine Dame, kein gewöhnliches Weibsbild, verteidigt er seine Beste. Die Rede ist von seinem Fahrrad das Einzige, das ihm blieb. Eine feine Dame ist außerdem Ruth, die in Hannes Bistro ebenso bekannt ist wie Bärbel oder Friedrich mit dem Hütche. Die Dialoge im Buch schreibt das Leben, in einem Dialekt, den Gallinat als fiktiv bezeichnet. Ursprünglich sollte es ein Thüringer Dialekt sein. Aber in jeder Ecke wird hier anders gesprochen, deswegen ist der Dialekt in meinem Roman keiner Region zugeordnet, erklärte sie. So klingen die Texte ein bisschen nach Thüringen, Bayern und Saarland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Diskussion nachgefragt, erzählte Gallinat aus ihrem Leben als Freiberuflerin, von der Zusammenarbeit mit dem Greifenverlag und ihrer Leidenschaft, dem Schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dominique Lattich / Ostthüringer Zeitung (OTZ) &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-1079847347546061109?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/1079847347546061109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/04/anne-gallinat-prasentierte-ihr-neues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1079847347546061109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/1079847347546061109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/04/anne-gallinat-prasentierte-ihr-neues.html' title='Anne Gallinat präsentierte ihr neues Buch'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_LgH4b1WPEf0/S9K128y5bvI/AAAAAAAAAAk/t9ueFitMrNo/s72-c/GALLINAT_Presse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-844600216553861039</id><published>2010-03-31T02:14:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:16:07.489-07:00</updated><title type='text'>Randgestalten der Gesellschaft treffen sich in "Hannes´ Bistro"</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Es sind skurrile Gestalten, die dieses Buch von Anne Gallinat bevölkern. Romanfiguren, Zauberfiguren, biedere Leute, Messies, halbwüchsige Kriminelle, Hirnrissige, vom Leben Abgeschriebene.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im titelgebenden «Hannes Bistro» versammeln sie sich, einem kleinstädtischen Stehimbiss zwischen vergilbten Fliesen. Darin steht der aus allen Hosenbünden quellende Hannes und macht jedem «ä Bierchen». «Scheen nachenanner.» Denn hier spricht man merkwürdig, wohl so, wie das Volk spricht, mit bildhaften Wendungen, verschliffenen Sätzen, zerfetzter Grammatik. «Anners wie die Stadtoberen.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stadtrat Blücher zum Beispiel, der das Beste will, und dem die Stadt unter der Hand zerbröckelt. Herzi hingegen berlinert. Nicht weil sie aus Berlin ist, sondern weil sie es schick findet und glaubt, dass dies zu weißen Schuhen und grellgefärbten Haaren passt. Möslein wiederum spricht ein überkorrektes, altmodisches Deutsch; Möslein, der kleine verwachsene Mann, der sich eine kleine Frau und kleine Kinder wünscht, und dann als Kinderschänder in den Akten landet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei Geschichten, hier durch seltsame Protagonisten verwoben, sind Beziehungsgeschichten: Die anrührende zwischen einem sprachlich und körperlich Behinderten und seiner verhuschten Freundin, der es dennoch durch und durch geht, wenn der Zigeuner Sultan aus dem Kosovo auftaucht. Die Liebesgeschichte zwischen dem schwerstgeschädigten Alkoholiker Dr. Docter und seinem Fahrrad, dem Ulrikchen. Und die Beziehung mehrerer von Sozialhilfe lebenden Familien zu ihren Wohnblocks am Waldrand, wo man im Hof gemeinsam Kaffee trinkt und Quark ohne Boden isst. Die Geschichten spielen vor und in Müllgebirgen, auf dem laut dröhnenden Marktplatz, in Asylbewerberkasernen, aber auch im dunklen Tann zwischen Felswänden. Die Szene: eine thüringische Stadt am und im Wald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man merkt der Autorin ihre Herkunft aus der Filmbranche an. Kammerspiel und Große Bettleroper wechseln einander ab, Wortgefecht und Bildhintergrund geben reizvolle Kontraste, und gelegentlich marschieren auch mal etwas unmotiviert große Menschenmassen durchs Bild, allein eines schrottreifen Fahrrads wegen. Da geht es dann von der Stadt hinaus in Wald und Feld: man kann solches sich gut auf Leinwand oder Bildschirm vorstellen. Außenaufnahme, O-Ton, Kommentar aus dem off.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hannes' Bistro blühen noch Eisblumen, bevor der Kachelofen bullert. Lugt da nicht irgendwo das 19. Jahrhundert hervor? Diese Welt geht zu Ende, man wird von Spekulanten aus der Wohnung gesetzt, die Lokalpresse steht auf der fortschrittlichen, also der menschenverachtenden Seite, und irgendwann wird unrühmlich gestorben. Romantisch-kritischer Realismus mit einem Schuss Wehmut und einer Prise Trotz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Anne Gallinat: Hannes Bistro. Roman, Greifenverlag zu Rudolstadt, 150 Seiten, 12.90 Euro&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Matthias Biskupek / Thüringische Landeszeitung (TLZ)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-844600216553861039?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/844600216553861039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/randgestalten-der-gesellschaft-treffen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/844600216553861039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/844600216553861039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/randgestalten-der-gesellschaft-treffen.html' title='Randgestalten der Gesellschaft treffen sich in &quot;Hannes´ Bistro&quot;'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-7719206434730525188</id><published>2010-03-29T02:16:00.000-07:00</published><updated>2010-05-13T01:37:07.794-07:00</updated><title type='text'>Tag der Thüringer Literatur in Rudolstadt</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Bereits zum dritten Male veranstaltete der Thüringer Literaturrat am Samstag den Thüringer Tag der Literatur. Die zentrale Veranstaltung für den Freistaat zu diesem Ereignis eröffnete Dr. Jens Kirsten aus Weimar, Geschäftsführer des Gremiums, vor mehr als vierzig Gästen im Rudolstädter Schillerhaus.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Thema des Tages war der Greifenverlag, der von 1921 bis 1926 seinen Sitz im Haus Schillerstraße 41 hatte, an dem heute noch eine Tafel auf diese Verbindung hinweist. Ziel des Tages der Literatur ist es, die Auseinandersetzung mit den Verbindungen des eigenen Wohnortes und dessen Umfeldes zur Literatur in Vergangenheit und Gegenwart zu fördern, umriss Kirsten die Absicht des Veranstalters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Matthias Biskupek&lt;/span&gt;, Sprecher des Literaturrates und Rudolstädter Schriftsteller, zudem heute selbst in der Schillerstraße 41 zu Hause, berichtete in seiner gewohnt satirisch-kurzweiligen Art Anekdoten, Wahres und Wahrscheinliches aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlagsgründer Karl Dietz war wohl eine der interessantesten, aber auch umstrittenen Verlegerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Gegründet 1919 in Hartenstein in Sachsen, machte sich der Greifenverlag nach seinem Umzug ins thüringsche Rudolstadt schnell einen Namen durch aufstrebende expressionistische Autoren wie Johannes R. Becher, Paul Zech und Erich Weinert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Biskupek stellte Becher in unterschiedlichen Facetten seines Wirkens nicht nur als Verfasser der DDR-Nationalhymne vor. Paul Zech hingegen ist aus der Literaturlandschaft der vergangenen Jahrzehnte fast völlig verschwunden. Der 1946 in Buenos Aires verstorbene Dichter erhielt durch Klaus Kinskis Interpretation seiner Verse Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund aus den Lasterhaften Balladen und Liedern des François Villon zwar eine unverhoffte Wiederentdeckung, sein übriges Werk schlummert aber weiterhin in der Versenkung. Sehr zu unrecht übrigens, wie der Rudolstädter Schauspieler Hans Burkia am Samstag mit einem Gedicht aus dem Band Die ewige Dreieinigkeit, erschienen 1924 im Greifenverlag, eindrucksvoll zeigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt trugen die Texte, die der Mime mit Verve vortrug, zur Erheiterung des Publikums bei. Auch pikante Enthüllungen um das Werk des Sexualpädagogen Max Hodann, die in der Residenzstadt für Empörung und gerichtliche Auseinandersetzung sorgten, wurden von Burkia und Biskupek ins rechte Licht gerückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jahre zwischen 1921 und 1926 waren wohl die bisher besten in der wechselvollen Geschichte des renommierten Verlages, der auch nach dem Kriege noch einige Jahre eine literarische Vorreiterrolle in der Literaturszene der DDR spielte, fasste Matthias Biskupek zusammen. Umso erfreulicher sei es, so der Schriftsteller, dass der neugegründete Greifenverlag im vergangenen Jahr in die Schillerstadt zurückgekehrt sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lutz Lindner / Ostthüringer Zeitung (OTZ)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-7719206434730525188?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/7719206434730525188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/tag-der-thuringer-literatur-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/7719206434730525188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/7719206434730525188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/tag-der-thuringer-literatur-in.html' title='Tag der Thüringer Literatur in Rudolstadt'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-2257539475592456281</id><published>2010-03-27T02:17:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:18:48.836-07:00</updated><title type='text'>Zweiter Roman von Anne Gallinat im Greifenverlag erschienen</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Es sind die kleinen Leute von nebenan, die in Hannes` Bistro ein- und ausgehen. Sie finden sich wieder im Aufschwung und Untergang ihres Treffs, der ihnen ein bisschen Wärme und Vertrautheit vermittelt. "Es ist eine Tragikomödie", sagt Anne Gallinat über ihr jüngstes Buch.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saalfeld. "Es gibt auch was zu lachen, aber kein Happy End, meint Anne Gallinat. Die 45-Jährige, die seit 15 Jahren in der Feengrottenstadt lebt und sich inzwischen als Saalfelderin fühlt, hält ihr gedrucktes Werk selbst erst seit einer Woche in der Hand. Pünktlich zur Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse lag ihr zweiter Roman, Hannes Bistro aus dem Greifenverlag zu Rudolstadt, vor. Die eigentliche Buchpremiere findet erst am 9. April, 19 Uhr, im Alten Rathaus von Rudolstadt statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Cover verrät Lokalkolorit: Die Saalstraße ist zu erkennen. Gallinat, die auch als Stadtführerin unterwegs ist und Schreibprojekte mit Kindern und Erwachsenen leitet, lässt sich gern anregen von den Sorgen und Freuden der Menschen, mit denen sie zu tun hat. Die Handlung des Romans sei jedoch erfunden, betont die Autorin, die bereits am nächsten Manuskript arbeitet. Sie greife darin das literarische Oblomow-Motiv des charmanten Nichtsnutzes auf, verrät die Vorsitzende des Thüringer Schriftstellerverbandes, die Amt und Schreiben nur in einem gut organisierten Arbeitstag zusammenbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sabine Bujack-Biedermann / Ostthüringer Zeitung (OTZ)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-2257539475592456281?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/2257539475592456281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/zweiter-roman-von-anne-gallinat-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/2257539475592456281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/2257539475592456281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/zweiter-roman-von-anne-gallinat-im.html' title='Zweiter Roman von Anne Gallinat im Greifenverlag erschienen'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-4533355381120139985</id><published>2010-03-26T02:18:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:20:05.952-07:00</updated><title type='text'>Rudolstädter Fanal zum Literatur-Tag</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Becher zecht, und Zech bechert in der Schillerstraße, so könnte am heutigen Sonnabend das Motto im Rudolstädter Schiller-Haus zum Auftakt des 3. «Thüringer Tags der Literatur» lauten.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht doch, widerspricht Matthias Biskupek: Erstens sei Johannes R. Becher nie in Rudolstadt gewesen - «er verkehrte mit seinem Verleger Karl Dietz postalisch und schrieb im Briefkopf ,Rudolfstadt'» -, und zweitens habe man, wenn Paul Zech den Greifenverlag besuchte, höchstwahrscheinlich nur Kaffee getrunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor Biskupek, der «sieben Meter Luftlinie» schräg über dem ersten Sitz des Greifenverlages wohnt, wird in der zentralen Eröffnungsveranstaltung an das Wirken des bedeutenden Verlegers erinnern. Dietz hatte sich 1921 in der Schillerstraße 41 einquartiert und dort bis 1926 - da erfolgte der Umzug auf die Heidecksburg - erfolgreich Bücher gemacht: darunter Karl Grünbergs Roman «Brennende Ruhr», die ersten Bände des Greifenkalenders und auch zwei Titel von Paul Zech. Bechers Gedichtband «Ein Mensch unserer Zeit» erschien erst 1929. Biskupeks Vortrag zur Geschichte des Verlags, der als Privatunternehmen lange den Verstaatlichungsbestrebungen in der DDR getrotzt, sich bis kurz nach der Wende behauptet hatte und kürzlich als digitaler Kleinverlag wiedergegründet worden ist, wird textlich und musikalisch umrahmt durch einen Schauspieler und einen Musiker.Insgesamt wird der «Thüringer Tag der Literatur» mit 40 Veranstaltungen - zumeist Lesungen, aber auch Bücherbasare, Märchenstunden und literarische Stadtführungen - landesweit begangen. Wie schon in den letzten Jahren wolle man mit Hilfe von Vereinen, Bibliotheken, Museen, Dichterhäusern und Schulen das literarische Potenzial des Landes erlebbar werden lassen, so Jens Kirsten vom koordinierenden Literaturrat. Neben vielen einheimischen sind auch Autoren aus anderen Bundesländern in Thüringen unterwegs, u. a. Christoph Dieckmann, Wladimir Kaminer, Thomas Rosenlöcher und Günter Wallraff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frank Quilitzsch / Thüringische Landeszeitung (TLZ)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-4533355381120139985?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/4533355381120139985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/rudolstadter-fanal-zum-literatur-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/4533355381120139985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/4533355381120139985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/rudolstadter-fanal-zum-literatur-tag.html' title='Rudolstädter Fanal zum Literatur-Tag'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-3631634615765742892</id><published>2010-03-25T02:20:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:21:29.950-07:00</updated><title type='text'>Familientreffen mit Verleger</title><content type='html'>&lt;strong&gt;„Paulus" wurde er liebevoll von Familie und Freunden genannt. Am 23. März wäre Paul Elgers (1915-1995) 95 Jahre alt geworden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer Festveranstaltung in der Rudolstädter Stadtbibliothek ehrte der Greifenverlag am Dienstagabend den Autor und präsentierte seinen bisher unveröffentlichten Roman „Im Schatten Napoleons". Zugleich feierte der Verlag mit dem einjährigen Jubiläum der Wiedergründung wenige Tage nach dem erfolgreichen Auftritt auf der Leipziger Buchmesse „nach langem Schweigen die Rückkehr in die Verlagslandschaft", so Holger Elias.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dieses Buch von Paul Elgers überhaupt veröffentlicht werden konnte, ist zuerst seiner Frau Inge Schmidt-Elgers zu verdanken. Als sie von den Plänen zur Wiedergründung des Greifenverlages erfuhr, ging sie auf Holger Elias zu. „Ich habe mich vorgestellt und ihm gesagt, dass es da noch ein unveröffentlichtes Manuskript gibt", erzählte sie am Rande der Lesung und ergänzte: „Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden". So war der Weg für die Zusammenarbeit geebnet. Ihre Söhne Dirk und Robert Nauer, die bei diesem „erweiterten Familientreffen" ebenfalls zugegen waren, unterstützten das Vorhaben, „Sie haben uns mit offenen Armen empfangen", so Holger Elias an die Familie. Er kündigte eine Buchreihe zum Andenken an Paul Elgers an. „Ein Vorhaben, das wir mit ganzem Elan angehen werden", wie er sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Kostprobe aus dem Werk über einen der größten Intriganten der Geschichte, Napoleons Zeitgenossen Joseph Fouche, gab er dann in einer Dialoglesung gemeinsam mit Robert Nauer. Etwa 40 Zuhörer wurden Zeuge dieser Premiere und hörten dabei auch Anekdoten aus dem Familienleben des Autors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Holger Elias nutzte zudem die Gelegenheit, um für das Genossenschaftsmodell des jungen Verlages zu werben. Von den derzeit 20 Mitgliedern sind die wenigsten Rudolstädter. „Aber gerade das wäre wichtig, um ein Zeichen zu setzen", so der Verleger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Greifenverlag setzt die Reihe seiner Premiere-Lesungen fort. Am 9. April stellt die Saalfelder Autorin und Vorsitzende des Thüringer Schriftstellerverbandes Anne Gallinat ihr neues Buch „Hannes Bistro" vor. Am 15. April liest Karl-Heinz Bommhardt aus seinem Buch „Im Schatten der Heidecksburg". Beide Veranstaltungen finden im Saal des Alten Rathauses statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Heike Enzian / Ostthüringer Zeitung&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-3631634615765742892?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/3631634615765742892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/familientreffen-mit-verleger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3631634615765742892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3631634615765742892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/familientreffen-mit-verleger.html' title='Familientreffen mit Verleger'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-4534874332524760877</id><published>2010-03-23T02:21:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:23:24.313-07:00</updated><title type='text'>Greifenverlag: Zwischen Napoleon und Bistro</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Das Verschwinden traditioneller Verlage und die Verödung der mitteldeutschen Bücherlandschaft wird oft beklagt. Umso schöner, dass ein wichtiger Thüringer Verlagsname wieder aufgetaucht ist: der Grei¬fenverlag zu Rudolstadt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Autor des alten Unternehmens, einst auch dessen Cheflektor, hätte heute seinen 95. Geburtstag gefeiert: Paul Schmidt-Elgers. Er schrieb das, was in der DDR Spannungsliteratur hieß, also erfolgreiche Krimis, aber auch Historienromane, so die „Jungfrau Johanna". Aus dem Nachlass präsentiert der neue Greifenverlag nun den Roman „Im Schatten Napoleons" mit dem Untertitel „Joseph Fouche - Meister der Intrige". Kenner werden einwenden: Über den Polizeiminister in wechselnden französischen Regierungen hat doch Stefan Zweig ein packendes und gültiges Lebensbild vorgelegt. An Zweig reicht Elgers gewiss nicht heran; er wählt einen anderen Zugriff, beschreibt quasi dokumentarisch Fall, Wiederaufstieg und tiefen Fall des Imperators ab 1813. Fouches Leben wird daneben, auch in kurzen Rückblenden, eben „im Schatten", geschildert. Das Buch bietet eine genaue Recherche aller diplomatischen Winkelzüge und des Fürstengeschachers zwischen Paris, Neapel, Dresden und Elba, zwischen Völkerschlacht bei Leipzig und dem Tod des gefürchteten Opportunisten im Exil zu Triest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch der Gegenwart fühlt sich der neu gegründete Verlag verpflichtet. „Hannes Bistro" von Anne Gallinat ist ein kurzer Roman, der mehrere Erzählungen einschließt: Die meist Benachteiligten, Ausgegrenzten, aber auch lokalen Größen, die sich in einer kleinstädtischen Imbissbude treffen, beschreibt die Saalfelder Autorin treffsicher und pointiert, lässt sie in bodennaher Umgangssprache von hohem poetischen Reiz zu Wort kommen. Lebenswege kreuzen und verstricken sich. Man merkt der Autorin ihre gediegene Film-Ausbildung an; manche Geschichte, manch Charakter kann man sich wunderbar auf Leinwand oder Bildschirm vorstellen; wenn Geschichten nicht auf der Straße liegen, so sitzen sie im Bistro herum. Trotz der Versicherung, dass alle Personen der Fantasie der Autorin entsprangen, werden Kleinstädter die eine oder andere Figur wiederentdecken, vielleicht nicht nur in Saalfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Von Matthias Biskupek / Thüringer Allgemeine &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-4534874332524760877?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/4534874332524760877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/greifenverlag-zwischen-napoleon-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/4534874332524760877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/4534874332524760877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/greifenverlag-zwischen-napoleon-und.html' title='Greifenverlag: Zwischen Napoleon und Bistro'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-2670339140277395171</id><published>2010-03-20T02:23:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:24:53.780-07:00</updated><title type='text'>Noch ein Komplott (Rezension)</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ist den Griechen nichts heilig? Und doch: In der hellenischen Republik, wo die aufgetürmten Staatsschulden den Euro unter sich zu begraben drohen, während sich manche Staatsbedienstete schon mit dreißig Jahren in den Ruhestand verabschieden und jugendliche Massen die Wiege des Abendlandes zum Schaukeln bringen, trotzt in einem abgeschiedenen Winkel die autonome Mönchsrepublik Athos mit ihren orthodoxen Glaubensbrüdern allem Profanen. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Heiligen Berg, in die verborgene Abtei von Petrovouni, führt den Privatermittler Mike Heller von der Investigation &amp;amp; Protection S.A. mit Sitz in Brüssel ein Routineauftrag, der bald kein solcher mehr ist. Denn hier gehen weit seltsamere Dinge zu als nur religiöse Liturgie. Redselige Kuttenträger werden zu ihrem Schöpfer befördert, Besucher verschwinden ebenso spurlos wie Fischerboote, die in einer verbotenen Bucht festmachen. Mit jedem Schritt gerät Heller tiefer in das Geflecht eines Mysteriums, das weit in die Geschichte zurückreicht. Die Spur führt ihn an die Hohestätten der mittelalterlichen Tempelritter, des mächtigsten Ordens ihrer Zeit, den Philipp IV. von Frankreich wegen Ketzerei und Sodomie 1307 liquidierte, in Burgen und Klöster in Portugal und Spanien. Doch vielleicht liegt die Lösung des Rätsels um die Kristallköpfe auch unter einer von Schatzsuchern zerpflügten Insel vor der Ostküste Kanadas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Heller zeichnet André Steiniger eine ironische James-Bond-Variante mit kleinen Defekten am Macho-Gen. Statt eines heißen Drahtes hat der Held hier eher eine lange Leitung. Dennoch wird nichts ausgelassen, was Männern und Frauen Spaß macht, und die vielen ironischen Anspielungen auf die Ian-Fleming-Figur dürften Anhängern dieses Kults Vergnügen bereiten. Auch fehlt es nicht an liebevollen und detailgetreuen Gebrauchsanweisungen für Freunde der Schließ- und Sicherheitstechnik. Vor allem aber leistet Steiniger Aufklärungsarbeit im doppelten Sinn: neben der kriminologischen erkundet er die Geschichte der Handlungsorte. In den Blick geraten dabei Themen wie die rassische Nazi-Institution »Ahnenerbe«, das griechische Obristenregime und nicht zuletzt der klerikale Faschismus unter Salazar sowie Portugals Nelkenrevolution von 1974.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das angehängte Wort- und Personenregister erweist sich bei der Lektüre als sehr nützlich. Für Nachauflagen wären Illustrationen und Karten zu wünschen, die dem Leser die Orientierung im Gelände erleichtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;André Steiniger: Das Athos-Komplott. Greifenverlag, Rudolstadt/Berlin 2010, 487 Seiten, 19,90 Euro&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernst Blofeld / junge Welt &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-2670339140277395171?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/2670339140277395171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/noch-ein-komplott-rezension.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/2670339140277395171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/2670339140277395171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/noch-ein-komplott-rezension.html' title='Noch ein Komplott (Rezension)'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-3624346054658503338</id><published>2010-03-18T02:24:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:25:58.134-07:00</updated><title type='text'>Buchcover auf der Dose</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Kräftig die Werbetrommel gerührt hat der neu gestartete Rudolstädter Greifenverlag. Leere Dosen mit einem aktuellen Verlags-Buchcover, in der Leipziger Straßenbahn verteilt, konnten Messe-Besucher gestern gegen eine Dose Tomatensuppe eintauschen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Ein Gag», sagt Verleger Holger H. Elias - der kurzzeitig eine Menschenschlange vor dem Stand verursacht. Im vergangenen Jahr wurde der einst renommierte und nach der Wende in den Ruin getriebene Greifenverlag neu gegründet. Künftig wolle er seine Bücher ausschließlich digital statt im Offset-Verfahren drucken, erzählt Elias. So sind kleinere Auflagen möglich. Ab Mai soll die neue Druckerei in der Nähe von Bad Köstritz loslegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Entwicklungen rund ums e-book behält Elias im Auge. Für Fachbücher könnte es jetzt schon interessant sein, in der Belletristik wird er aber wohl erst in sechs Jahren Fuß fassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Franziska Nössig / Thüringische Landeszeitung (TLZ) &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-3624346054658503338?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/3624346054658503338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/buchcover-auf-der-dose.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3624346054658503338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3624346054658503338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/buchcover-auf-der-dose.html' title='Buchcover auf der Dose'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3365677684950415951.post-3611401812832353050</id><published>2010-03-17T02:26:00.000-07:00</published><updated>2010-04-24T02:27:09.961-07:00</updated><title type='text'>Thüringer Neuerscheinungen auf der Buchmesse</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Für den Greifenverlag in Rudolstadt ist die Messe nach seiner Wiedergründung im vorigen Jahr eine Premiere. «Für uns hat die Leipziger Buchmesse eine riesengroße Bedeutung», sagte Verleger Holger Elias. «Dort kann man den Kontakt zu den Lesern herstellen.» Auf eine Teilnahme bei der Frankfurter Buchmesse, wo vor allem Rechte und Lizenzen gehandelt werden, könnten kleine Verlage dagegen gut verzichten.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gepäck hat Elias Neuerscheinungen wie den Roman «Im Schatten Napoleons» von Paul Elgers, einst viele Jahre Cheflektor des 1919 gegründeten Verlags. «Wir wollen sein gesamtes Werk veröffentlichen.» In dem historischen Roman geht es um Napoleons intriganten Minister Joseph Fouchè, der auch als «Schlächter von Lyon» bekannt wurde. Autorin Katrin Okumafi beschäftigt sich in «Kein Fleckenwasser für Leoparden» mit dem Leben eines Ausländers in Deutschland. Elias: «Das ist ein ganz mutiges Buch, das auf einer wahren Geschichte beruht.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Antje Lauschner und Andreas Hummel / Mitteldeutsche Zeitung&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3365677684950415951-3611401812832353050?l=greifenverlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://greifenverlag.blogspot.com/feeds/3611401812832353050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/thuringer-neuerscheinungen-auf-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3611401812832353050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3365677684950415951/posts/default/3611401812832353050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://greifenverlag.blogspot.com/2010/03/thuringer-neuerscheinungen-auf-der.html' title='Thüringer Neuerscheinungen auf der Buchmesse'/><author><name>Greifenverlag zu Rudolstadt und Berlin eG</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02177183740058223326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
