Für den Greifenverlag in Rudolstadt ist die Messe nach seiner Wiedergründung im vorigen Jahr eine Premiere. «Für uns hat die Leipziger Buchmesse eine riesengroße Bedeutung», sagte Verleger Holger Elias. «Dort kann man den Kontakt zu den Lesern herstellen.» Auf eine Teilnahme bei der Frankfurter Buchmesse, wo vor allem Rechte und Lizenzen gehandelt werden, könnten kleine Verlage dagegen gut verzichten.
Im Gepäck hat Elias Neuerscheinungen wie den Roman «Im Schatten Napoleons» von Paul Elgers, einst viele Jahre Cheflektor des 1919 gegründeten Verlags. «Wir wollen sein gesamtes Werk veröffentlichen.» In dem historischen Roman geht es um Napoleons intriganten Minister Joseph Fouchè, der auch als «Schlächter von Lyon» bekannt wurde. Autorin Katrin Okumafi beschäftigt sich in «Kein Fleckenwasser für Leoparden» mit dem Leben eines Ausländers in Deutschland. Elias: «Das ist ein ganz mutiges Buch, das auf einer wahren Geschichte beruht.»
Antje Lauschner und Andreas Hummel / Mitteldeutsche Zeitung
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen